Newsletter | Angebote  |  Onlineshop  |  Sitemap  |  Extranet
 
vergroessern vergroessern

Sehstörungen / Erkrankungen

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)
Kennen Sie das? Plötzlich erscheinen gerade Linien krumm oder Buchstaben verschwimmen beim Lesen. Solche Anzeichen können mehr als eine Altersfehlsichtigkeit bedeuten und auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen: Die altersbedingte Makuladegeneration, in Kurzschreibweise häufig auch als AMD bezeichnet. Sie ist für rund 30 Prozent aller Neuerblindungen verantwortlich und damit die häufigste Erblindungsursache in den westlichen Industrienationen. Bei der AMD handelt es sich um eine Augenerkrankung, die zum Verlust der Sehkraft im Bereich des schärfsten Sehens, der Makula (auch “gelber Fleck” genannt) führt. Alltagsbeschäftigungen wie Lesen, Fernsehen, Autofahren oder das Erkennen von Gesichtern werden mit fortschreitender Erkrankung immer weniger möglich. Nur das äußere Gesichtsfeld – und damit die Orientierungsmöglichkeit des Patienten – bleibt erhalten. Das Risiko an altersbedingter Makuladegeneration (AMD) zu erkranken, steigt mit dem Alter stetig an. Daher sollten Sie sich ab dem 50. Lebensjahr halbjährlich vom Augenarzt, nicht nur auf die altersbedingte Makuladegeneration, untersuchen lassen.

Verlaufsformen der Makuladegeneration
Bei der Makuladegeneration werden die “trockene” und die “feuchte” Verlaufsform unterschieden. Mit ca. 85 Prozent weitaus häufiger ist die trockene Makuladegeneration. Bei dieser Form kommt es über Jahre zum Verlust von lichtempfindlichen Zellen der Netzhaut des Auges und somit zu einer langsamen Sehverschlechterung bei meist lang erhaltener Lesefähigkeit.

Anzeichen für Makuladegeneration
Erstes Anzeichen für eine Makuladegeneration kann verzerrtes Sehen sein: Gerade Linien erscheinen krumm oder gebogen, Konturen verzerren, Farben werden schwächer. Bald kommen Ausfälle in Form von Flecken hinzu, die sich ausdehnen und fast das ganze Gesichtsfeld, bis auf einen äußeren Kreis, einnehmen können. Die schnell verlaufende feuchte AMD ist die häufigste Ursache für Erblindung jenseits des 60. Lebensjahres. Meist wird die Erkrankung erst bemerkt, wenn auch das zweite Auge schon betroffen ist. Da bereits jeder vierte der über 65-Jährigen von verschiedenen Stadien der AMD betroffen ist, sind Früherkennung und – soweit möglich – Vorsorge besonders wichtig.

Quelle: Rheopherese-Zentrum Köln

Retinitis Pigmentosa (RP) - Was ist das?
Bei der RP sterben die Netzhautzellen allmählich ab, in der Regel zunächst die Stäbchen, und erst später werden auch die Zapfen in Mitleidenschaft gezogen. Je nachdem, welcher Bereich der Netzhaut abgestorben ist, sind unterschiedliche Funktionsverluste die Folge. Die Hauptmerkmale, die in verschiedener Reihenfolge und Ausprägung auftreten können, sind folgende:

Einengung und Ausfälle des Gesichtsfeldes.
Gestörtes Dämmerungssehen und Nachtblindheit.
Längere Anpassungszeit an unterschiedliche Lichtverhältnisse.
Störungen des Kontrastsehens.
Blendungsempfindlichkeit.
Störung des Farbsehens.

Quelle: Pro Retina Deutschland

 Retinitis-Pigmentosa "Was ist das?"

 Augenhintergrund

 Sehen mit AMD