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Die Möglichkeiten bei Sehbehinderung

Optisch- und Optoelektronische vergrößernde Sehhilfen

Optisch vergrößernde Sehhilfen
Hierbei werden überkorrigierte Lesebrillen, Hand- oder Standlupen sowie Kopflupen, Fernrohrlupenbrillen und Fernrohre oder Monokulare unterschieden.
Die einfachste vergrößernde Sehhilfe ist eine Überkorrektur, bei der der Nahteil der Brille verstärkt wird und somit eine Vergrößerung der Zeitung erreicht wird. Dabei ergibt sich ein sehr kurzer Leseabstand, da die Schrift sonst unscharf wird. Vorteil sind neben dem unauffälligen Äusseren die Möglichkeit, beidhändig zu hantieren und Naharbeit zu verrichten.

Handlupen erlauben ein Lesen in gewohntem Abstand. Mobile Taschenlupen lassen sich zum Einkauf mitnehmen, andere Formen sind mit Lichtquellen ausgestattet. Standlupen haben einen festen Arbeitsabstand zum Lesegut vergleichbar den Lesesteinen oder Visolett-Lupen. Bei Montage der Lupen an einem beweglichen Stativ ist beidhändiges Hantieren möglich, wie auch bei den Kopf- oder Umhängelupen. Außerdem ist hier oft ein größeres Sehfeld vorhanden.
Fernrohrlupenbrillen gibt es nach dem Galilei- oder Keplersystem in unterschiedlichster Ausführung. Einige lassen sich sowohl in der Nähe als auch in der Ferne anwenden. Im Vergleich zu den Lupen ist der Arbeitsabstand deutlich größer. Die Fernvergrößerung kann bis zu 4fach betragen und zum Fernsehen benutzt werden.

Optoelektronische Sehhilfen
Wenn mit konventionellen vergrößernden Sehhilfen keine Lesefähigkeit erreicht wird, kann mit Bildschirmlesegeräten weitergeholfen werden. Hierbei ist eine zunehmende stufenlose Vergrößerung in beliebiger Höhe möglich. Durch die wählbare Vergrößerung und die Kontraststeigerung ergeben sich teilweise Vorteile gegenüber optischen Sehhilfen.

Fernrohrbrillen

Bildschirmlesegerät