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Das Auge / Sehstörungen

Die Fähigkeit zu sehen
Unsere Fähigkeit zu "sehen" beginnt, wenn Licht von einem Gegenstand, welchen wir betrachten, reflektiert wird und in das Auge "fällt".
Zu diesem Zeitpunkt ist das Licht ungebündelt, und die nächste Stufe zum Sehen ist, die divergenten bzw. parallelen Lichtstrahlen zu sammeln, also zu einem konvergenten Strahlenbündel zu machen, das auf die Netzhaut trifft.
Die Netzhaut ist die lichtempfindliche Schicht am Augenhintergrund. Das Licht, das auf der Netzhaut auftrifft, stimuliert die Photorezeptoren, welche in hochkomplexen Prozessen die Lichtstrahlen in elektrochemische Impulse umwandeln, die dann durch den Sehnerv zur Sehrinde im Großhirn weitergeleitet werden. Das Gehirn interpretiert die Signale und ermöglicht so erst, dass wir das betrachtete Objekt auch wirklich erkennen.
(Quelle: www.cibavision.de)

Mouches volantes
Mouche volante ist französisch und heißt Fliege. Dieser Ausdruck kommt daher, dass das beobachtete Phänomen im Gesichtsfeld umherzufliegen scheint. Man meint winzig kleine Teilchen im Auge schweben zu sehen, die aussehen wie Spinnweben, Sandkörner oder Ähnliches. Diese Teilchen werden ab ca. 35 Jahren eventuell öfter wahrgenommen. Die Ursache dieses Effektes liegt im so genannten Glaskörper des Auges. Der Glaskörper ist ein kugeliges, gelartiges Gebilde, das dem Auge von innen Halt gibt. Mit der Zeit wird das Gewebe des Glaskörpers teilweise etwas flüssiger. Wenn das Licht durch solche Stellen im Auge fällt, macht sich das als mouche volante bemerkbar. Obwohl das Phänomen nicht außergewöhnlich ist, sollte man es beim Besuch des Augenarztes erwähnen und den Glaskörper beobachten lassen. Besonders wenn man plötzlich eine besonders große Anzahl der mouches volantes bemerkt, sollte man auf keinen Fall zögern, den Augenarzt aufzusuchen.
(Quelle: www.cibavision.de)

Glaukom (Grüner Star)
Regelmäßige Augenuntersuchungen bei Erwachsenen sind gerade deshalb besonders wichtig, um rechtzeitig das Auftreten eines Glaukoms noch im frühen Stadium festzustellen und gegebenenfalls zu behandeln. Ein Glaukom tritt auf, wenn der innere Augendruck ansteigt und so die dünnen Arterien im Inneren des Auges abgeschnürt werden. Durch diese Arterien wird die Netzhaut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Wenn diese Versorgung unterbrochen wird, kann es zu Gesichtsfeldausfällen bis hin zur Erblindung kommen, wenn dem nicht frühzeitig entgegengewirkt wird. Die Entwicklung eines Glaukoms kann gestoppt oder verlangsamt, aber nicht rückgängig gemacht werden. Deshalb ist die Vorsorge hier besonders wichtig. Die Behandlung erfolgt oft mit speziellen Augentropfen oder Medikamenten, manchmal ist auch ein operativer Eingriff notwendig. Wird ein Glaukom in ganz frühem Stadium entdeckt, stehen die Chancen, die Sehkraft zu erhalten. meist sehr gut.
(Quelle: www.cibavision.de)

Katarakt (Grauer Star)
Unter Katarakt versteht man die Eintrübung der Augenlinse. Die Trübung, die meist im Alter, aber ganz selten auch schon früher auftreten kann, ist von weißlicher bis gelblich-grauer Farbe. Früher, als es moralisch noch verboten war, das Auge zu eröffnen, wusste man nichts von der Existenz der Linse. Deshalb nahm man an, dass bei der Linsentrübung ein Wasserfall oder Katarakt hinter der Pupille das Sehen verschleiert. Neben verschwommenem Sehen (z.B. wie durch eine Milchglasscheibe) kommen als Symptome noch hinzu: Flecken im Gesichtsfeld, im Anfangsstadium manchmal auch Doppeltsehen, die Farben verblassen. Der Zustand kann fortschreiten und ein erhebliches Visusdefizit mit sich ziehen. Eine frühe Diagnose und Betreuung durch den Augenarzt unterstützt den Patienten, bis eine Operation notwendig wird. Katarakt- oder Staroperationen sind heute Routineeingriffe mit hohen Erfolgsquoten. In der Regel wird die getrübte Linse durch ein Implantat ersetzt (durch eine Kunstlinse bzw. Intraokularlinse). Oder die fehlende Sehstärke wird nach der Entfernung der getrübten Linse durch Brillengläser oder Kontaktlinsen kompensiert.
(Quelle: www.cibavision.de)

Retinale Unregelmäßigkeiten
Unregelmäßigkeiten auf der Netzhaut (Retina) sind aufgrund der natürlichen Alterung bei älteren Menschen häufiger zu finden. Dadurch verschlechtert sich oft vor allem das zentrale Gesichtsfeld. Die Fortschritte in Medizin und Augenheilkunde haben die Behandlungsmethoden verbessert. Die Chance, gutes Sehen auch im Alter aufrechtzuerhalten, sind besser als je zuvor. Bei rechtzeitiger Diagnose können zahlreiche Defekte, die das Augenlicht bedrohen, erfolgreich behandelt werden.
(Quelle: www.cibavision.de)

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)
(AMD) ist die Hauptursache für starke Sehbehinderungen und Erblindung bei älteren Menschen in den Industrienationen. Mit zunehmendem Alter steigt für uns alle das Risiko, an AMD zu erkranken, an. Welche Faktoren dafür verantwortlich sind, konnte bis heute noch nicht geklärt werden.

Die Makula (auch gelber Fleck) ist die medizinische Bezeichnung für die Netzhautmitte. Dieser etwa 2 mm große Bezirk enthält die wichtigsten Sinneszellen des Auges und ermöglicht uns scharfe Bildwahrnehmungen und das Erkennen von Farben. Bei Patienten mit Makuladegeneration ist die zentrale Sehschärfe des Auges stark beeinträchtigt. Sie sehen in der Mitte des Gesichtsfeldes verschwommen und verzerrt oder auch einen dunklen Fleck. Dadurch sind Aktivitäten wie z. B. Lesen, Autofahren stark eingeschränkt. Die AMD tritt in zwei Formen auf:

Die ,,trockene" Makuladegeneration ist am häufigsten, aber meist nicht so aggressiv und schnell fortschreitend wie die zweite Form:

Die ,,feuchte" Makuladegeneration.
Diese Form betrifft zwar nur etwa 15 % aller AMD-Fälle, ist aber für über 90 % der diagnostizierten schweren Sehbehinderungen verantwortlich. Diese Krankheitsform kann sehr schnell fortschreiten, und Betroffene können im Zeitraum von einem oder zwei Jahren erblinden.

Bei der feuchten Makuladegeneration kommt es zu einem Wachstum von krankhaft veränderten Blutgefäßen in den Bereich der Makula. Aus diesen abnormalen Gefäßen treten Blut und Flüssigkeit aus, die in das umliegende Netzhautgewebe dringen. Dadurch kommt es zu einer starken Sehbehinderung und einem rasch fortschreitenden Sehverlust. Dieses Krankheitsbild tritt zunächst nur an einem Auge auf. Allerdings kann es bei 50 % der Patienten innerhalb von 5 Jahren zur Entwicklung der Makuladegeneration am zweiten Auge kommen.

Klassische Behandlungsmethoden wie Laserphotokoagulation sind limitiert, da neben dem therapeutischen Effekt auch Photorezeptoren zerstört werden, was zum zentralen Sehverlust führt. Die photodynamische Therapie (PDT) stellt ein vielversprechendes Therapiekonzept dar, das auf einem durch Laserbestrahlung induzierten, photochemischen Effekt beruht. In einem zweistufigen Prozess wird zunächst ein so genannter Photosensibilisator intravenös injiziert, der sich in krankhaften Gefäßwucherungen in der Makula ansammelt. Die Bestrahlung mit einem auf die Absorption des Photosensibilisators abgestimmten Laser aktiviert diesen. Die Behandlung schont umliegendes Gewebe, da bei der Bestrahlung keine thermischen Effekte auftreten.
(Quelle: www.cibavision.de)

 

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